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Poker hat es in den letzten Jahren dank der vielen TV-Übertragungen und Filmen zu einem ungeahnten Höhenflug angesetzt. Poker verbindet man nicht mehr mit verrauchten Hinterzimmern in denen dubiose Personen Ihrem Hobby nachgehen sondern inzwischen eher mit den Glaspalästen der großen Casinos in Las Vegas. Früher war Poker ja ein verruchtes Spiel, bei dem mysteriöse Gestalten mit Sonnenbrillen am Tisch sassen - inzwischen gibt es sogar schon spezielle Sonnenbrillen für Pokerspieler. Viele Leute fangen mit den Pokerspielen über das Internet an wo sich schon sehr viele Anbieter drängen und für neue Pokerspieler lukrative Willkommensangebote in Form von einem Poker Bonus anbieten. Von Anfang an ist die Popularität von Online-Poker mit einer außerordentlichen Zuwachsrate von mehr als 2000 % des Spielerverkehrs gestiegen. Texas Holdem ist die beste Pokervariante für Pokeranfänger, denn Omaha High oder 7 card stud haben einfach zu viele Variablen, die beim Spielen mit einberechnet werden müssen. Beim Texas Hold’em hingegen können die Grundlagen in wenigen Minuten gelernt werden und mit wenigen Stunden Praxis kann man schon einigermaßen spielen. Aber wie bei jedem Spiel oder Sport macht erst die Übung den Meister, also nicht direkt verzweifelt sein, wenn es nicht sofort mit den Siegen klappt. Was ist eigentlich Poker? Poker ist ein Kartenspiel, bei dem es wie bei vielen anderen Spielen ums Gewinnen geht. In der Regel wird mit einem Poker Blatt (52 Karten, französisches Blatt) gespielt. Diese 52-Karten oder auch Deck genannt, sind in vier Farben unterteilt: Kreuz, Pik, Karo und Herz. Keine dieser Farben wird höher als eine andere eingestuft. Somit hat jede Farben den gleichen Wert. Der Wert einer Karte bestimmt sich über ihren Rang. Innerhalb jeder Farbe gibt es 13 Ränge, von der 2 bis zum Ass. Beim Poker ist die 2, die Karte mit dem niedrigsten und das Ass die Karte mit dem höchsten Rang. Das Ass kann aber auch als niedrigste Karte genutzt werden, z.B. in Form einer Straße: A2345. Es gibt auch einige Pokervarianten bei denen mehr oder weniger Karten verwendet werden. Unabhängig von den verschiedene Varianten des Pokerspiels, folgen all diese Variante einem Grundschema: - Die Spieler beteiligen sich an einem Pott, dem Geldwert in der Mitte des Tisches - Die Spieler erhalten Karten (ein “Blatt” bzw. eine “Hand”), von denen einige verdeckt sind. - In Einsatzrunden werden Gebote abgegeben und weitere Karten auf dem Tisch aufgedeckt. - Nach den Einsatzrunden gewinnt der Spieler mit dem stärksten Blatt oder der Spieler der als letztes Übriggeblieben ist. Wie bereits zuvor erwähnt gibt es beim Poker unterschiedliche Spielvarianten. Zunächst möchte ich mich jedoch nur mit der bekanntesten Variante, dem Hold’em beschäftigen. Beim Hold’em erhält jeder Spieler zwei bzw. vier Karten zum Start einer Runde. Fünf weitere Karten werden nach und nach bis zum Ende einer Runde offen auf den Tisch gelegt, den sogenannten Community Cards. Jeder Spieler muss nun versuchen aus zwei Karten seiner Hand und aus drei Community Cards das für sich beste Blatt zusammen zustellen. Die wohl beiden beliebtesten Hold’em Varianten sind: - Texas Hold’em (zwei Startkarten und fünf Community Cards) - Omaha Hold’em (vier Startkarten und fünf Community Cards) Egal welche Hold’em-Variante man spielt, kommt es zunächst darauf an die eigenen Kombinationsmöglichkeiten aus Starthand und Community Cards zu erkennen.
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